So­zia­le Her­kunft / So­zia­le Lage

Klas­sis­mus an Hoch­schu­len

Laut 21. So­zi­al­er­he­bung des Stu­den­ten­werks kom­men 58 Pro­zent der Stu­die­ren­den einer Fach­hoch­schu­le aus einem nicht-aka­de­mi­schen Haus­halt (Mid­den­dorf et al. 2017:9). 

Für alle, die als erste in ihrer Fa­mi­lie an einer Hoch­schu­le stu­die­ren bie­tet Ar­bei­ter­kind.de Be­ra­tung an. 

Ar­bei­ter­kind.de er­mu­tigt Schü­ler*innen aus Fa­mi­li­en ohne Hoch­schul­er­fah­rung dazu, als Erste in ihrer Fa­mi­lie zu stu­die­ren. Bun­des­weit en­ga­gie­ren sich 6.000 Eh­ren­amt­li­che in 80 lo­ka­len Ar­bei­ter­Kind.de-Grup­pen, um Schü­ler*innen über die Mög­lich­keit eines Stu­di­ums zu in­for­mie­ren und sie auf ihrem Weg vom Stu­di­en­ein­stieg bis zum er­folg­rei­chen Stu­di­en­ab­schluss und Be­rufs­ein­stieg zu un­ter­stüt­zen.

Denn in Deutsch­land lässt sich die Wahr­schein­lich­keit, ob ein Kind stu­die­ren wird, immer noch am Bil­dungs­stand der El­tern ab­le­sen. Laut dem Deut­schen Zen­trum für Hoch­schul- und Wis­sen­schafts­for­schung (DZHW) neh­men von 100 Aka­de­mi­ker*in­nen­kin­dern 79 ein Stu­di­um auf. Da­ge­gen stu­die­ren von 100 Nicht-Aka­de­mi­ker*in­nen­kin­dern le­dig­lich 27, ob­wohl dop­pelt so viele die Hoch­schul­rei­fe er­rei­chen (03/2018 DZHW-Brief). Die fi­nan­zi­el­le Be­las­tung ist dabei nur einer von vie­len Grün­den, die diese Ab­itu­ri­en­ten von einem Stu­di­um ab­hal­ten. (Quel­le: Ar­bei­ter­kind.de)

An­ge­bo­te für Schu­len und Stu­di­en­in­ter­es­sier­te

Im Ju­gend­cam­pus gibt es ge­mein­sam mit FH-Mit­ar­bei­ten­den und Stu­die­ren­den viel rund um die FH, ihre in­ter­es­san­ten The­men­ge­bie­te, Stu­di­en­gän­ge und In­sti­tu­tio­nen zu ent­de­cken und er­le­ben.

Dabei fin­den zum Bei­spiel in­ter­es­san­te und span­nen­de Work­shops, Prä­sen­ta­tio­nen und For­schungs­vor­ha­ben für die ver­schie­dens­ten Schul­grup­pen von der 5. Klas­se bis zum 13. Jahr­gang statt.

Es wer­den Ta­ges­pro­gram­me, Kurse, Pro­jekt­ta­ge, AGs, the­men­ori­en­tier­te in­ter­ak­ti­ve Im­puls­vor­trä­ge und vie­les mehr in den mo­dern aus­ge­stat­te­ten Räu­men des Ju­gend­cam­pus selbst ge­bo­ten oder von dort aus zum Bei­spiel zu La­bo­ren ge­star­tet und der Cam­pus ent­deckt.

Bei einem ge­mein­sa­men Ab­schluss kann über die Er­leb­nis­se ge­mein­sam mit un­se­ren Fach­leu­ten sowie Stu­die­ren­den ge­spro­chen und dis­ku­tiert wer­den. Au­ßer­dem freu­en wir uns über Feed­back, z.B. im Rah­men ent­spann­ter Ge­sprä­che und in Form einer Kur­zeva­lua­ti­on.

In die­sem Video gibt es erste Ein­bli­cke.

Ori­en­tie­rungs­se­mes­ter Förde-Kom­pass

An der Fach­hoch­schu­le Kiel haben Stu­die­ren­de des Förde-Kom­pass die Mög­lich­keit, sie­ben ver­schie­de­ne in­ge­nieur­wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en­gän­ge aus den Fach­be­rei­chen In­for­ma­tik und Elek­tro­tech­nik sowie Ma­schi­nen­we­sen ken­nen­zu­ler­nen. Hier­zu be­ar­bei­ten Sie in einem Ori­en­tie­rungs­mo­dul be­rufs­ty­pi­sche Auf­ga­ben aus den be­tei­lig­ten Stu­di­en­gän­gen.

Dar­über hin­aus kön­nen Wahl­mo­du­le aus einer gro­ßen Aus­wahl von tech­ni­schen Stu­di­en­mo­du­len aus­ge­wählt wer­den. So er­stel­len Sie sich Ihren ei­ge­nen Stu­di­en­plan, der per­fekt zu Ihren In­ter­es­sen passt.

Alle In­for­ma­tio­nen zum Ori­en­tie­rungs­se­mes­ter Förde-Kom­pass der FH Kiel fin­den Sie hier.