Ken-Levan Jordt bei Deutschen Hochschulmeisterschaften 2024.© K.-L. Jordt
Ken-Levan Jordt ist bei Deut­schen Hoch­schul­meis­ter­schaf­ten 2024 an­ge­tre­ten.

Zwi­schen Mas­ter­ab­schluss und Meis­ter­schaf­ten

von Boh Que­dens

Ken-Levan Jordt hat für 2025 am­bi­tio­nier­te Pläne. Der 24-jäh­ri­ge Mas­ter­stu­dent der Me­di­en­kon­zep­ti­on schnapp­te sich 2024 bei den Deut­schen Hoch­schul­meis­ter­schaf­ten im Tae­kwon­do einen star­ken drit­ten Platz. Jetzt will er im neuen Jahr noch­mal nach­le­gen – auf der Matte und im Stu­di­um.

Le­bens­phi­lo­so­phie Tae­kwon­do

Tae­kwon­do ist für Ken-Levan Jordt viel mehr als nur ein Hobby – die Sil­ben ste­hen dabei für Fuß (Tae), Faust (Kwon) und Weg (Do). „Tae­kwon­do ist für mich wirk­lich auch eine Le­bens­phi­lo­so­phie ge­wor­den“, er­zählt er. Seit ein Freund ihn 2005 zu einem Pro­be­trai­ning mit­ge­nom­men hat, ist der Sport ein fes­ter Be­stand­teil sei­nes Le­bens. „Tae­kwon­do ist für mich be­son­ders, weil man ein­drucks­voll seine Kraft, aber auch seine Be­weg­lich­keit und sei­nen Rhyth­mus in Ein­klang brin­gen kann“, sagt er. Be­son­ders wich­tig sind ihm aber auch die Werte des Sports: Re­spekt, Dis­zi­plin und Durch­hal­te­ver­mö­gen.

Zwei­mal pro Woche trai­niert der 24-Jäh­ri­ge um fit zu blei­ben. Der drit­te Platz in der Dis­zi­plin Poom­sae (For­men­lauf) bei den deut­schen Hoch­schul­meis­ter­schaf­ten zeigt, dass sich Trai­ning und Fleiß aus­zah­len. Über die Hoch­schul­meis­ter­schaf­ten qua­li­fi­zier­te er sich auch für grö­ße­re Tur­nie­re wie die EUSA Games (Eu­rope­an Uni­ver­si­ty Sports As­so­cia­ti­on) – das Pen­dant zu den Deut­schen Hoch­schul­meis­ter­schaf­ten mit Teil­neh­mer*innen aus ganz Eu­ro­pa. So reis­te Jordt 2023 zu Wett­kämp­fen nach Kroa­ti­en und im Som­mer 2024 nach Un­garn. Be­son­ders ge­nie­ßt er die Stim­mung bei den Wett­kämp­fen: „Man trifft alte Be­kann­te und kann sich viel aus­tau­schen. Da alles Stu­den­ten sind, gibt es immer viele Über­schnei­dun­gen.“

Wettkampfhalle der Deutschen Hochschulmeisterschaften.©K.-L. Jordt
Wett­kampf­hal­le der Deut­schen Hoch­schul­meis­ter­schaf­ten.

 

Mit Dis­zi­plin, Lei­den­schaft und Dank­bar­keit – Ziele für 2025

Dank­bar ist Jordt vor allem sei­nen El­tern: „Ohne sie hätte ich das alles nicht ge­schafft. Die haben so viele Au­to­fahr­ten und Wo­chen­en­den für mich ge­op­fert.“ Für das noch junge Jahr be­schreibt Jordt seine sport­li­chen Am­bi­tio­nen so: „Mehr zu trai­nie­ren, um auch mal in ein Fi­na­le zu kom­men und viel­leicht mich bei den ‚nor­ma­len‘ Deut­schen Meis­ter­schaf­ten zu plat­zie­ren:“ Neben dem Sport steht 2025 aber noch eine wei­te­re Her­aus­for­de­rung an: der Mas­ter­ab­schluss. Mit sei­ner ty­pi­schen Dis­zi­plin und dem Durch­hal­te­ver­mö­gen aus dem Tae­kwon­do geht er auch das po­si­tiv an.

Ob auf der Matte oder im Hör­saal: Für Ken-Levan Jordt wird 2025 si­cher nicht lang­wei­lig. Mit kla­rem Fokus, einer guten Por­ti­on Mo­ti­va­ti­on und viel­leicht auch einem Au­gen­zwin­kern star­tet er ins neue Jahr.

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