Mensa© L. Kuhn

Will­kom­men zu­rück – Die schöns­te Mensa Nord­deutsch­lands hat wie­der ge­öff­net

von Lena Kuhn

Lange hatte die Schwen­ti­ne­men­sa be­dingt durch Co­ro­na ihre Tore schlie­ßen müs­sen. Es war ja auch kaum je­mand da, die oder den es zu ver­sor­gen ge­ge­ben hätte, die Lehre wurde vom Cam­pus ins In­ter­net ver­la­gert. Lang­sam er­wacht die FH wie­der zum Leben. Und dann hat na­tür­lich die Mensa auch wie­der auf – nur ein biss­chen an­ders als ge­wohnt. Die Maß­nah­men zur Si­cher­heit der Be­su­chen­den sind bei jedem Schritt spü­ren, der Ge­nuss kommt aber nicht zu kurz.

Be­tre­ten kann man die Schwen­ti­ne­men­sa mo­men­tan nur über den un­te­ren Ein­gang am Park­platz. Dort be­grü­ßt ein Mit­ar­bei­ter des Stu­den­ten­werks die Gäste, ver­weist auf die Mas­ken­pflicht und bit­tet um Hin­ter­las­sen von Kon­takt­da­ten – hän­disch oder per QR-Code-Scan.

In der Mensa er­klärt der Men­sal­ei­ter Uwe Korn­haas, wie vor­ge­gan­gen wird. „Zu­nächst ist es wich­tig, dass sich die Gäste vorne an­mel­den, am liebs­ten di­gi­tal.“ So kann fest­ge­stellt wer­den, wie viele Per­so­nen sich ge­ra­de in der Mensa auf­hal­ten. Die Zahl von 106 Be­su­cher*innen darf nicht über­schrit­ten wer­den. Nor­ma­ler­wei­se, so Korn­haas, pas­sen weit über 400 Men­schen in die Mensa. Jetzt ste­hen die Ti­sche an­ders, die Stüh­le haben mehr Ab­stand zu­ein­an­der. Auf dem Boden kle­ben Strei­fen, die je­weils an­dert­halb Meter aus­ein­an­der sind. Denn, so der Men­sal­ei­ter, „auch beim Es­sen­ho­len soll­te dar­auf ge­ach­tet wer­den, dass der Ab­stand ein­ge­hal­ten wird.“

Wie in Re­stau­rants auch gilt in der Schwen­ti­ne­men­sa mo­men­tan eine Mas­ken­pflicht. Zum Essen darf die Mund-Nasen-Be­de­ckung na­tür­lich ab­ge­nom­men wer­den. Sich zum Ler­nen oder Quat­schen in der Mensa auf­zu­hal­ten, ist mo­men­tan nicht er­laubt. „Nach dem Essen soll­ten Be­su­cher*innen die Mensa wie­der ver­las­sen. Dabei muss der vor­ge­ge­be­ne ein­zi­ge Aus­gang ein­ge­hal­ten wer­den, damit wir zäh­len kön­nen, wie viele Men­schen sich ak­tu­ell in der Mensa be­fin­den“, er­klärt Korn­haas.

Aber auch bei der Es­sens­aus­ga­be hat sich ei­ni­ges ge­än­dert. „Selbst­mit­ge­brach­te Spei­sen sind mo­men­tan nicht ge­stat­tet“, er­klärt Korn­haas. Des­we­gen seien die Mi­kro­wel­len, die nor­ma­ler­wei­se zum Er­wär­men die­ser ge­nutzt wer­den könn­ten, vor­erst ab­ge­baut wor­den. Auch das Selbst­be­die­nungs­buf­fet muss­te wei­chen. Be­leg­te Bröt­chen sind nur in Ver­pa­ckung zu haben. Das Be­steck be­kom­men Men­sa­gäs­te mitt­ler­wei­le vom Per­so­nal ge­reicht. Das Auf­fül­len ei­ge­ner Kaf­fee­be­cher an den Kaf­fee­ma­schi­nen ist ak­tu­ell nicht er­laubt. „Be­zah­len am bes­ten mit den Stu­die­ren­den­aus­wei­sen“, emp­fiehlt der Men­sal­ei­ter, „und gerne die an­ge­bo­te­nen Tü­cher zum Des­in­fi­zie­ren der Ti­sche nut­zen.“ Selbst­ver­ständ­lich wer­den die Ti­sche täg­lich vom Per­so­nal ge­rei­nigt, aber es sei so mög­lich, zu­sätz­lich den Platz zu des­in­fi­zie­ren.

Ein be­son­de­res Au­gen­merk liegt auf der Sau­ber­keit der Mensa. „Zu­erst ist hier jeden Tag eine Putz­ko­lon­ne un­ter­wegs. Aber auch wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten wird kon­ti­nu­ier­lich ge­rei­nigt“, be­schreibt Korn­haas. Die Mit­ar­bei­ter*innen der Mensa des­in­fi­zie­ren die Ge­rä­te immer wie­der und do­ku­men­tie­ren dies. Auf­grund der Ar­beit in Schich­ten und der so ver­rin­ger­ten Per­so­nal­dich­te ist es ak­tu­ell nicht mög­lich, an Ti­schen vor der Mensa zu spei­sen. Ge­öff­net ist die Mensa zur Zeit von 10 bis 14 Uhr. Zu essen gibt es die Klas­si­ker Nu­del­sa­lat, Cous­cous-Tel­ler, Ofen­kar­tof­fel, und Cur­ry­wurst mit Pom­mes. Au­ßer­dem gib es täg­lich wech­selnd ein bis zwei an­de­re Ge­rich­te. Be­leg­te Brote und Bröt­chen sowie Soft­ge­trän­ke und Kaf­fee sind auch zu haben.

Am 6. Juli geht die Schwen­ti­nen­sa in die Fe­ri­en. Bis dahin: Guten Ap­pe­tit! Zum täg­lich wech­seln­den Spei­se­plan geht es hier

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