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Noch ein­mal in der Kie­ler "Pumpe": Aids-Film „Schat­ten über Afri­kas Kin­dern“

von Klaus Ni­li­us

Für alle, die bis­her den Do­ku­men­tar­film „Schat­ten über Afri­kas Kin­dern“ noch nicht sehen konn­ten, gibt es jetzt einen Zu­satz­ter­min. Am Don­ners­tag, 14. April, 18.30 Uhr, zeigt das Kom­mu­na­le Kino Kiel in der Pumpe, Haß­stras­se 22, er­neut den im Stu­di­en­gang Mul­ti­me­dia Pro­duc­tion der Fach­hoch­schu­le Kiel ent­stan­de­nen Do­ku­men­tar­film über Aids in Süd­afri­ka. Der Film schil­dert die süd­afri­ka­ni­sche Aids­pro­ble­ma­tik aus der Per­spek­ti­ve von Mäd­chen und Frau­en. Er wurde im No­vem­ber 2004 beim Do­ku­men­tar­film­fes­ti­val in Le Mans, Frank­reich, mit dem 1. Preis in der Ka­te­go­rie „Con­cours Eu­ropéen du 1er Film Do­cu­men­taire“ aus­ge­zeich­net. „Das Schick­sal bleibt nicht stumm und abs­trakt, es be­kommt Ge­sicht und Stim­me.“ Unter die­sem Motto steht der 45-mi­nü­ti­ge Film, der in ein­fühl­sa­mer Bild­spra­che und mit bio­gra­phi­schen Er­zäh­lun­gen in­di­vi­du­el­le Schick­sa­le von Aids­wai­sen, HIV-In­fi­zier­ten und deren An­ge­hö­ri­gen wie­der­gibt. In sei­nem Mit­tel­punkt steht das En­ga­ge­ment von Gla­dys Nqoko, die sich eh­ren­amt­lich für diese Men­schen ein­setzt. Die Nähe zu den Per­so­nen und die Aus­drucks­kraft Nqo­kos ma­chen den Do­ku­men­tar­film au­ßer­ge­wöhn­lich und se­hens­wert.

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