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Mi­nis­ter­prä­si­dent Albig lobt Ko­ope­ra­ti­on von FH Kiel und Zei­tungs­ver­lag: Star­ke Me­di­en brau­chen gute Jour­na­lis­ten, die ihr Hand­werk be­herr­schen

von Cars­ten Mal­tz­an, Lars Erik Be­th­ge / Lan­des­re­gie­rung Schles­wig-Hol­stein

Auf die be­son­de­re Rolle der Me­di­en in der Ge­sell­schaft hat Mi­nis­ter­prä­si­dent Tors­ten Albig hin­ge­wie­sen. „Die Me­di­en sind kein Wirt­schafts­zweig wie jeder an­de­re. Sie tra­gen Ver­ant­wor­tung für unser Ge­mein­we­sen. Gut ge­mach­ter Jour­na­lis­mus ist eine feste Säule in un­se­rer De­mo­kra­tie", sagte Albig heute (30. Au­gust) zur Ab­schluss­fei­er des ers­ten Mas­ter­stu­di­en­gangs „Jour­na­lis­mus und Me­di­en­wirt­schaft" im Schloss Plön.

Der Re­gie­rungs­chef gra­tu­lier­te den Ab­sol­ven­ten zu ihrem Ab­schluss und wür­dig­te die er­folg­rei­che Ko­ope­ra­ti­on von Wirt­schaft und Wis­sen­schaft: „Es ist gut, dass der Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Zei­tungs­ver­lag ge­mein­sam mit der Fach­hoch­schu­le Kiel in die Qua­li­tät der Ta­ges­zei­tun­gen in die­sem Land in­ves­tiert. Wir brau­chen star­ke und un­ab­hän­gi­ge Re­gio­nal­zei­tun­gen", sagte er. Star­ke Me­di­en bräuch­ten gute Jour­na­lis­ten, die ihr Hand­werk be­herr­schen und sorg­fäl­tig ar­bei­ten.

Die Ta­ges­zei­tung stehe im In­ter­net-Zeit­al­ter vor neuen und gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen, so Albig wei­ter. Die Bran­che müsse Be­währ­tes be­wah­ren und sich zu­gleich neu er­fin­den, alte Leser hal­ten und neue ge­win­nen und dabei immer nahe am Leser sein. „Liebe Ab­sol­ven­ten: Schaf­fen Sie sich jour­na­lis­ti­sche Un­ab­hän­gig­keit. Fin­den Sie Ihre Stim­me und si­chern Sie sich das Ver­trau­en und die Wert­schät­zung Ihrer Leser. Dann mache ich mir keine Sor­gen um die Zu­kunft der Ta­ges­zei­tung", so der Mi­nis­ter­prä­si­dent.

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