Menschen auf einem Steg.© N. Hanke
Kiel ar­bei­tet daran, die Vor­aus­set­zun­gen für Fahr­rad­mo­bi­li­tät zu ver­bes­sern.

Macht das Fahr­rad früh­lings­fit

von Joa­chim Kläschen

Wenn man mor­gens Schal und Mütze zu Hause las­sen kann, ist das ein guter Früh­lings-In­di­ka­tor – und ein guter An­lass, das Fahr­rad aus dem Win­ter­schlaf zu we­cken. Wir haben ein paar Tipps ge­sam­melt, wie und wo ihr Draht­esel Früh­lings­fit macht, ihr am bes­ten mit dem Rad zu FH Kiel kommt, und wel­che Fahr­rad­ter­mi­ne ihr euch in den Ka­len­der ein­tra­gen soll­tet.

Erst che­cken, dann star­ten
Ein Rad mag Auf­merk­sam­keit. Nach Mo­na­ten im Kel­ler soll­tet ihr vor der ers­ten Aus­fahrt che­cken, ob alles noch in Schuss ist. Das be­deu­tet, nicht nur Rei­fen­druck und Brem­sen prü­fen. Schaut, ob die Schal­tung ge­schmei­dig läuft, und nicht nur, ob die Be­leuch­tung funk­tio­niert, son­dern der Schein­wer­fer auch für den Ge­gen­ver­kehr blend­frei ein­ge­stellt ist. Zu­letzt bitte einen kri­ti­schen Sei­ten­blick: Sit­zen die Spei­chen­re­flek­to­ren, so dass ihr in der Däm­me­rung von allen Sei­ten gut er­kenn­bar seid?

In Ge­sell­schaft re­pa­riert es sich am bes­ten
Wenn nach dem Win­ter­schlaf De­fek­te ans Ta­ges­licht tre­ten, die ihr nicht selbst be­he­ben könnt, ist das kein Grund zum Ver­zwei­feln. In Kiel hel­fen euch meh­re­re Fahr­rad-In­itia­ti­ven dabei, den Draht­esel wie­der fit zu ma­chen. So könnt ihr euch in der Han­sa­stra­ße 48 bei Re­pa­ra­tu­ren hel­fen las­sen. Auch in der Werk­statt des Ver­eins Kiel hilft habt ihr – nach vor­he­ri­ger Ter­min­ab­spra­che – die Mög­lich­keit, in net­ter Ge­sell­schaft und mit freund­li­cher Un­ter­stüt­zung Re­pa­ra­tu­ren in An­griff zu neh­men.

Ma­ri­ti­me Ab­kür­zung durch die Stadt
Ihr wohnt auf dem West­ufer und der Weg mit dem Fahr­rad um die Förde herum ist euch zu weit? Dann nehmt doch die Ab­kür­zung über das Was­ser. Das Se­mes­ter­ti­cket be­rech­tigt euch nicht nur zur kos­ten­lo­sen Nut­zung der Busse, son­dern auch der Fäh­ren. Die be­trei­ben­de SFK sieht es aus Platz­grün­den am liebs­ten, wenn ihr Fahr­rä­der an Land lasst, aber ihr wer­det auch mit dem Draht­esel in Hän­den an Bord ge­las­sen. So spart ihr euch nicht nur viele Ki­lo­me­ter, son­dern er­lebt auch die ein­zig­ar­ti­ge At­mo­sphä­re auf der Förde.

Die ge­nia­len Kon­struk­tio­nen von För­der­a­cer
Wenn ihr auf dem Was­ser nicht dar­auf ver­zich­ten wollt, in die Pe­da­le zu tre­ten, dann schaut mal bei För­der­a­cer vor­bei. Das stu­den­ti­sche Pro­jekt fo­kus­siert sich mitt­ler­wei­le auf den Bau von nach­hal­ti­gen Se­gel­boo­ten, der Renn­stall hat aber auch so­ge­nann­te Wa­ter­bikes ge­baut. Mit den see­taug­li­chen Fahr­rä­dern nimmt För­der­a­cer an der In­ter­na­tio­nal Wa­ter­bike Re­gat­ta teil. Mel­det euch beim Team, wenn ihr Lust habt, euch ein­zu­brin­gen.

Stram­peln für ein bes­se­res Leben
Fahr­rad­fah­ren ist nicht nur um­welt­freund­lich, son­dern för­dert auch die Ge­sund­heit. Die Som­mer­ak­ti­on ‚Mit dem Rad zur Ar­beit‘ der Kran­ken­kas­se AOK will kör­per­li­che Be­tä­ti­gung im All­tag för­dern. Vom 1. Mai bis zum 31. Au­gust gilt es, mög­lichst viele Ki­lo­me­ter zu fah­ren, um at­trak­ti­ve Prei­se zu ge­win­nen. Beim ‚Stadt­ra­deln‘ geht es darum, für das ei­ge­ne Team – ja, die FH Kiel fährt wie­der mit – oder die Stadt mög­lichst viel Stre­cke zu ma­chen, um im bun­des­wei­ten Wett­be­werb zu punk­ten.

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