An sechs Gruppentischen kann die Zusammenarbeit mit verschiedener Hardware ganz unkompliziert geschehen. Foto: Bergner© M. Berg­ner
An sechs Grup­pen­ti­schen kann die Zu­sam­men­ar­beit mit ver­schie­de­ner Hard­ware ganz un­kom­pli­ziert ge­sche­hen.

From tea­ching to lear­ning: SCALE-UP-Raum ist seit An­fang des Se­mes­ters ge­öff­net

von Ma­rie­sa Brahms

Zwei Mo­na­te nach Er­öff­nung des SCALE-UP-Raums am An­fang des Win­ter­se­mes­ters sind die Pro­jekt­mit­ar­bei­ten­den mit der bis­he­ri­gen Re­so­nanz zu­frie­den: „Die Rück­mel­dun­gen, die uns er­reicht haben, waren über­wie­gend po­si­tiv“, er­zählt An­sprech­part­ner Marco Berg­ner. Ob­wohl die fi­na­le Fer­tig­stel­lung des Rau­mes auf­grund von Lie­fer­eng­päs­sen bis heute auf sich war­ten lässt, ist der Raum im CIMTT-Ge­bäu­de in den ver­gan­ge­nen Wo­chen schon oft ge­bucht und ge­nutzt wor­den. So fin­den in die­sem Se­mes­ter bei­spiels­wei­se Mo­du­le aus ver­schie­de­nen Fach­be­rei­chen zu den The­men Pro­gram­mie­ren, Qua­li­täts­ma­nage­ment, Ma­the­ma­tik und Me­tho­den der so­zia­len Ar­beit statt, au­ßer­dem auch IDW-Ver­an­stal­tun­gen und Fort­bil­dun­gen für Leh­ren­de.

Ziel des Pro­jek­tes ist es, di­gi­tal ge­stütz­te Grup­pen­ar­beit an der FH Kiel zu er­mög­li­chen: Durch die Raum­ge­stal­tung und die me­di­en­tech­ni­sche Aus­stat­tung steht die ak­ti­ve Ar­beit der Stu­die­ren­den im Fokus : An sechs Grup­pen­ti­schen wird es den Nut­zer*innen er­mög­licht, Auf­ga­ben zu be­ar­bei­ten - bspw. zu pro­gram­mie­ren, eine Prä­sen­ta­ti­on zu er­stel­len oder zu re­cher­chie­ren - und ihre Ideen auf dem zu jedem Grup­pen­tisch ge­hö­ren­den in­ter­ak­ti­ven Bild­schirm zu tei­len. Das Be­son­de­re dabei: Die Plät­ze ver­fü­gen über ver­schie­de­ne Ver­bin­dungs­mög­lich­kei­ten zu den ei­ge­nen Ge­rä­ten. Egal ob man auf dem Smart­pho­ne, Ta­blet oder Lap­top ge­ar­bei­tet hat - die Daten kön­nen ganz leicht auf den ge­mein­sa­men Screen ge­zo­gen wer­den. Durch den An­satz „bring your own de­vice“ gibt es im SCALE-UP-Raum keine Chan­ce,  der ak­ti­ven Mit­ar­beit zu ent­ge­hen. Und auch die Er­geb­nis­se der ver­schie­de­nen Grup­pen kön­nen pro­blem­los auf den Dis­plays ge­teilt und dis­ku­tiert wer­den.

Die Buchung des Raumes läuft über Ansprechpartner Marco Bergner. Foto: Bergner©M. Berg­ner
Die Bu­chung des Rau­mes läuft über An­sprech­part­ner Marco Berg­ner.

Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin Sven­ja Evers er­klärt, wieso der Raum ge­ra­de in der Fach­hoch­schu­le Kiel Sinn er­gibt: „Die Ar­beits­at­mo­sphä­re, die hier ent­steht, ist viel au­then­ti­scher als her­kömm­li­cher Fron­tal­un­ter­richt“. In der Ar­beits­welt wür­den die Stu­die­ren­den schlie­ß­lich auch dazu an­ge­hal­ten, in Grup­pen selbst­stän­dig Lö­sun­gen zu ent­wi­ckeln. Die Do­zie­ren­den fun­gier­ten in die­sem Raum­kon­zept als Coa­ches, die eher bei Pro­ble­men un­ter­stüt­zen als Mo­no­lo­ge zu hal­ten, so Evers.

Das Pro­jekt, das im Herbst ver­gan­ge­nen Jah­res ge­star­tet ist, läuft bis 2024. Bis dahin sol­len durch die Eva­lua­ti­on des SCALE-UP Raums Op­tio­nen für die Wei­ter­ent­wick­lung iden­ti­fi­ziert und ein ska­lier­ba­res Kon­zept für den Trans­fer auf wei­te­re Räum­lich­kei­ten die­ser Art aus­ge­ar­bei­tet wer­den. Im neuen Bi­blio­the­ka­ri­schen Lern­zen­trum sol­len eben­falls Grup­pen­ar­beits­plät­ze nach Vor­bild des SCALE-UP-Raums in­stal­liert wer­den. 

In­ter­es­sier­te Do­zie­ren­de kön­nen sich bei Marco Berg­ner mel­den, um Se­mi­na­re oder Grup­pen­ar­bei­ten im Raum zu bu­chen.

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