Preisträgerin Malina Rudolph (links im Bild) und Moderatorin Petra Görner©
Die Preis­ver­lei­hung fand on­line statt, Ma­li­na Ru­dolph konn­te per Live­schal­te an der von Petra Gör­ner mo­de­rier­ten Preis­ver­lei­hung teil­neh­men.

Aus­ge­zeich­ne­tes Cam­pus­ra­dio

von Frau­ke Schä­fer

Bei der dies­jäh­ri­gen Ver­lei­hung der Hör­mö­we, dem Hör­funk­preis der Bür­ger­me­di­en Schles­wig-Hol­stein und Ham­burg, konn­te sich das Cam­pus­ra­dio-Team der Fach­hoch­schu­le (FH) Kiel er­neut über eine Aus­zeich­nung freu­en. Ma­li­na Ru­dolph, Ba­che­lor­stu­den­tin im Stu­di­en­gang „Öf­fent­lich­keits­ar­beit und Un­ter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on“ ge­wann den Preis in der Ka­te­go­rie „Jour­na­lis­ti­scher Bei­trag Wa­ter­kant“ für ihr Por­trait der Krebs­ge­sell­schaft Schles­wig-Hol­stein e.V. „Das Thema liegt mir ein­fach sehr am Her­zen und es war mir wich­tig, das En­ga­ge­ment die­ser wun­der­ba­ren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sicht­bar zu ma­chen. Es war toll zu sehen, wie sie jeden Tag mit so viel po­si­ti­ver En­er­gie den Be­trof­fe­nen in die­ser schwie­ri­gen Phase ihres Le­bens bei­ste­hen – das hat mich total be­ein­druckt“, so Ma­li­na Ru­dolph über das doch erns­te Thema ihres Hör­stücks.

In die­sem Jahr kamen alle drei no­mi­nier­ten Bei­trä­ge der Ka­te­go­rie „Jour­na­lis­ti­scher Bei­trag Wa­ter­kant“ vom Cam­pus­ra­dio der Fach­hoch­schu­le. Sehr zur Freu­de von Oli­ver Ujc, der die Sen­dun­gen an der Hoch­schu­le be­treut: „Dies ist eine be­son­ders po­si­ti­ve Rück­mel­dung für uns. Wir ver­su­chen immer wie­der, neue Ta­len­te zu ent­wi­ckeln und Ele­men­te un­se­rer Sen­dun­gen zu ver­bes­sern. Wenn je­mand aus der stu­den­ti­schen Re­dak­ti­on dann die Hör­mö­we ge­winnt, ist das na­tür­lich eine sehr schö­ne Be­stä­ti­gung un­se­rer Ar­beit.“ Ujc wurde in die­sem Jahr erst­mals in die Jury der Hör­mö­we be­ru­fen. Um In­ter­es­sens­kon­flik­te zu ver­mei­den, ent­hielt er sich bei der Ab­stim­mung, wenn Stü­cke sei­ner ei­ge­nen Re­dak­ti­on no­mi­niert waren. Der Preis ist auch eine Er­mun­te­rung für Prof. Dr. To­bi­as Hoch­scherf, der die Lei­tung des Cam­pus­ra­di­os 2011 über­nom­men und das For­mat seit­dem wei­ter­ent­wi­ckelt hat. „Ich bin be­geis­tert, dass es mit Ma­li­na Ru­dolph wie­der eine Stu­den­tin aus un­se­rem in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Team ge­schafft hat, eine Hör­mö­we zu ge­win­nen. Ge­ra­de ihr Bei­trag ist ein Be­weis dafür, dass man auch mit schwie­ri­gen The­men viele Men­schen er­rei­chen kann“, so Hoch­scherf.

Die Preis­ver­lei­hung fand on­line statt, nur die drei­köp­fi­ge Jury und die Mo­de­ra­to­rin Petra Gör­ner fan­den sich im Fern­seh­stu­dio von „Tide“ ein, dem Bür­ger­sen­der aus Ham­burg. Wer sich die Auf­zeich­nung an­schau­en möch­te, kann dies hier tun.

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