Ein Mann vor einer Wand© Pe­xels

10 Dinge, die du vorm Se­mes­ter­start er­le­digt haben soll­test

von Ma­rie­sa Brahms

Ver­fallt jetzt nicht in Stress – es sind noch ein paar Tage bis zum Se­mes­ter­start und viele der Pro­gramm­punk­te, die ihr bis dahin er­le­di­gen soll­tet, las­sen sich in­ner­halb kür­zes­ter Zeit er­le­di­gen. Bevor es also frisch er­holt in das Som­mer­se­mes­ter 2025 geht... hier ein paar Dinge, hin­ter denen spä­tes­tens zum Vor­le­sungs­start am 15. März ein Haken ste­hen soll­te.

1. Er­stel­le einen Plan

Macht man sich kei­nen Plan, über­wäl­ti­gen einen die ers­ten Vor­le­sun­gen, Ter­mi­ne und Se­mi­na­re schnell. Des­halb lohnt es sich, sich vor­her einen gro­ben Über­blick über das Se­mes­ter zu ver­schaf­fen und vor allem: die­sen zu ver­schrift­li­chen. Alle Daten und Auf­ga­ben bei­ein­an­der zu haben hilft, den Kopf für wich­ti­ge­re Dinge frei zu hal­ten.

2. Bring dei­nen Lap­top auf Vor­der­mann

Ord­nung auf dem Lap­top ist mehr als nur das Schlie­ßen aller Tabs nach Be­en­di­gung einer Haus­ar­beit. Zum auf-Vor­der­mann-brin­gen ge­hört au­ßer­dem noch das Auf­räu­men des Schreib­tischs und vor allem das An­le­gen neuer Ord­ner. Je Modul ein Ord­ner, so die Regel. Je pe­ni­bler du dich wäh­rend des Pro­zes­ses fühlst, desto bes­ser.

3. Ar­chi­vie­re äl­te­re Se­mes­ter

Sel­ten ist es so leicht­ge­fal­len, einen Schluss­strich zu zie­hen. Lass das letz­te Se­mes­ter hin­ter dir und ver­staue alle In­hal­te, ana­log und di­gi­tal, in Ord­nern oder Schub­la­den.

4. Lade deine Bat­te­ri­en auf

Wenn du fi­nan­zi­ell und zeit­lich die Mög­lich­keit hast, geh‘ mal raus aus dei­nem Stu­di­en­um­feld und such das Weite. Das ist in Kiel glück­li­cher­wei­se gar nicht so weit weg. Wie wär‘s mit einem Tag in Laboe? Oder für Aben­teu­er­lus­ti­ge­re: Ein Aus­flug an die Schles­wig-Hol­stei­ni­sche West­küs­te?

5. Mach dir Ter­mi­ne

Wie­der so eine Sache, die jetzt, wo man Zeit hat, viel­leicht über­flüs­sig und spie­ßig klingt: Mach dir jetzt deine Arzt­ter­mi­ne für an­ste­hen­de War­tungs­ar­bei­ten und Check-Ups. Wenn das Se­mes­ter ein­mal ge­star­tet ist, ist alles an­de­re wie­der wich­ti­ger als die Zahn­fül­lung.

6. Meld‘ dich mal wie­der

Gute Freun­de braucht man nicht nur für Aus­flü­ge in den ers­ten Wo­chen zwi­schen den Se­mes­tern, son­dern ge­ra­de mit­ten­drin im Lern­stress. Wenn du dich jetzt also in der Schluss­pha­se der Se­mes­ter­fe­ri­en be­fin­dest, in der der ein­zi­ge so­zia­le Kon­takt mit der Kas­sie­re­rin beim Ein­kauf pas­siert, melde dich mal wie­der bei dei­nen Freund*innen und allen, die es noch wer­den kön­nen.

7. Ste­cke dir Ziele

Was willst du im kom­men­den Se­mes­ter bes­ser ma­chen? Viel­leicht frü­her auf­ste­hen oder recht­zei­tig an­fan­gen, In­hal­te nach­zu­ar­bei­ten? An­sät­ze gibt’s viele, aber pass auf, dass sie auch um­setz­bar und rea­lis­tisch sind. Ver­meid­ba­re Miss­er­fol­ge brau­chen wir auch im kom­men­den Se­mes­ter nicht!

8. Räum‘ mal auf

Ent­schul­di­ge den Vor­wurf in die­sem Tipp, aber lang­sam hat dein Zim­mer es nötig. Du bist kein Messy, denn alle las­sen ihre Kla­mot­ten mal auf dem Boden lie­gen; be­son­ders, wenn es gilt, die Bat­te­ri­en vor Se­mes­ter­start zu fül­len. Aber da sich ein sau­be­res Um­feld po­si­tiv auf das Lern­ver­hal­ten aus­wirkt, lohnt es sich, zu­min­dest ober­fläch­lich, Ord­nung zu schaf­fen.

9. Komm raus aus dem Trott

In den Se­mes­ter­fe­ri­en merkt man schnell, wie schnell man sich an Ge­ge­ben­hei­ten an­passt, wenn’s denn sein muss. In Rich­tung mit­tags auf­ste­hen und Net­flix schau­en bis weit nach Mit­ter­nacht geht dann aber doch ein­fa­cher als in Rich­tung Stu­di­en­ver­pflich­tun­gen. Des­halb fang lie­ber jetzt schon an und stell dir den We­cker mor­gens eine halbe Stun­de frü­her. Oder stell dir über­haupt einen We­cker!

10. Be­en­de deine Net­flix-Se­ri­en

Wer das Ende der Lieb­lings­se­rie kennt, lässt sich wäh­rend des Se­mes­ters nicht so leicht von ihr ab­len­ken. Daher schnell alle lau­fen­den Se­ri­en zu ende schau­en! Ich hoffe nur, du hast nicht den Feh­ler ge­macht, ‚The Of­fice‘ an­zu­fan­gen. In dem Fall könn­te es zeit­lich eng wer­den.

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