Zu­kunfts­fä­hi­ge En­er­gie

Kon­sens der na­tio­na­len und eu­ro­päi­schen Kli­ma­po­li­tik ist es, dass eine zu­kunfts­fä­hi­ge En­er­gie­ver­sor­gung lang­fris­tig si­cher, be­zahl­bar und kli­ma­scho­nend sein muss. Um den An­for­de­run­gen des Pa­ri­ser Kli­ma­ab­kom­mens ge­recht wer­den zu kön­nen und die deut­schen Kli­ma­schutz­zie­le bis 2050 zu er­rei­chen, müs­sen sämt­li­che Sek­to­ren im En­er­gie­sys­tem auf das Ziel der CO2-Ver­min­de­rung aus­ge­rich­tet wer­den. Dies er­for­dert er­heb­li­che Ver­än­de­run­gen des En­er­gie­sys­tems und um­fasst v.a. die Um­stel­lung der En­er­gie­er­zeu­gung aus fos­si­len En­er­gie­trä­gern auf er­neu­er­ba­re En­er­gi­en wie Wind und Sonne eben­so wie den Aus­bau und die Um­ge­stal­tung der Über­tra­gungs- und Ver­teil­netz­in­fra­struk­tur hin zu in­tel­li­gen­ten Net­zen, Maß­nah­men zur En­er­gie­ein­spa­rung und En­er­gie­ef­fi­zi­enz, die Sek­to­ren­kopp­lung, die Fle­xi­bi­li­sie­rung der Strom­ver­sor­gung und die damit ver­bun­de­ne Wei­ter­ent­wick­lung des Strom­markts. Die zu­kunfts­fä­hi­ge En­er­gie­ver­sor­gung leis­tet einen we­sent­li­chen Bei­trag zum Grü­nen Deal der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on und der Na­tio­na­len Bio­öko­no­mie­stra­te­gie der Bun­des­re­gie­rung.