Anke Müf­fel­mann

"Lap­pen­typo­lo­gie" von Anke Müf­fel­mann

Name des Künst­lers

Anke Müf­fel­mann

Werk­ti­tel

Lap­pen­typo­lo­gie

En­ste­hungs­jahr

2017

Kurz­in­fo zum Werk

Die Ob­jekt-In­stal­la­ti­on „Lap­pen­typo­lo­gie“ von Anke Müf­fel­mann be­rührt die The­men Er­in­ne­rung, Wan­del und Iden­ti­tät. Die Lap­pen spie­geln ein­fa­che Tä­tig­keit wie das Wrin­gen, Wa­schen und Wi­schen wider und er­in­nern an die harte kör­per­li­che An­stren­gung. Die Ver­rich­tung von die­ser Ar­beit ist in dem Werk ke­ra­misch kon­ser­viert. So wir­ken die Lap­pen be­weg­lich und doch be­stän­dig. Ihr Ge­we­be er­scheint wie aus ver­gäng­li­chem Ma­te­ri­al, wel­ches seine bes­ten Zei­ten hin­ter sich ge­las­sen hat. Die schwar­ze Farbe kon­tras­tiert die Sym­bo­lik von Sau­ber­keit und fragt nach Schuld, Ver­ges­sen, Ver­tu­schen und Ver­ant­wor­tung.

Durch die Über­set­zung in ein ke­ra­mi­sches Ob­jekt wer­den die Lap­pen in ihrer Funk­tio­na­li­tät an­ders ver­or­tet. Sie ent­glei­ten dem ge­wohn­ten, all­täg­li­chen Kon­text von re­pro­du­zie­ren­der, meist weib­li­cher Ar­beit, wer­den somit als Ar­te­fakt ob­jek­ti­viert und dabei po­si­tiv auf­ge­wer­tet.