Geschichte und Technik

© Licht & Feder - Marco Knopp

Begonnen hat der Mediendom 1969 als Planetarium im Knooper Weg auf dem Kieler Westufer. Ab 1987 übernahm Eduard Thomas die Leitung, der auch heute noch Direktor des Mediendoms und des Zentrums für Kultur- und Wissenschaftskommunikation der FH Kiel ist. Eduard Thomas führte Bildfolgen und Effekte in die Sternenhimmel-Vorträge ein, später folgten computergesteuerte Multimedia-Elemente.

Mit dem Umzug der Fachhochschule nach Kiel-Dietrichsdorf bekam das Planetarium einen Neubau, der mit 64 Sitzen doppelt so groß ist wie sein Vorgänger. Der Neubau erhielt die damals modernste Projektionstechnik Europas. Ab 2003 nahm das neue Planetarium als „Mediendom“ seinen Betrieb auf. Die Projektionstechnik der amerikanischen Firma Evans & Sutherland ist mehrfach aktualisiert worden.

Mediendom reloaded

Nach umfassenden Umbauarbeiten punktet der Mediendom seit 2014 sowohl mit neuer Zuspiel-Technik als auch mit einem neuen Audio-System.

Sieben Zuspielrechner für Bild und Ton erwecken mit der neusten Planetariums-Software "Digistar 5" der Firma Evans & Sutherland die Kuppel des Mediendoms zum Leben. Sechs Videoprojektoren mit einer resultierenden Auflösung von ca. 3.000 x 3.000 Pixeln entführen die Zuschauer in faszinierende Bildwelten.

Mit dem Soundsystem "SpatialSound Wave" des Fraunhofer Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT in Ilmenau ermöglicht die Technik des Mediendoms ein besonderes Klangerlebnis. Für einen räumlichen Sound sorgen 58 Lautsprecher und sieben Subwoofer mit 64 Audiokanälen und 18.000 Watt Leistung. Die Verknüpfung von Sound und Bild wird am Mediendom in Kooperationmit dem IDMT weiterentwickelt.




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  Diese Seite wurde zuletzt am  23.11.2017  aktualisiert