Projekt Bunker-D
Als gemeinsame Initiative der Studierenden – des Allgemeinen Studierendenausschusses und des Studierendenparlamentes – und des Rektorates bildete sich im Frühjahr 2006 ein Projektteam, das ein Nutzungskonzept für den Hochbunker entwickelt hat.
Der Bunker wurde mit erheblichem Aufwand von Unrat befreit, die zerstörten Fenster im Dach und den Fassaden neu verglast und die baulichen Mängel im Treppenhaus so hergerichtet, dass ihn die Öffentlichkeit betreten durfte. Um zu zeigen, welche Potentiale in den Räumlichkeiten des Bunkers stecken, wurden mit der finanziellen Unterstützung der Hochschule und dem persönlichen Engagement der Studierenden ein kleines Café, ein Kino, ein Bühnenraum, ein „Spiel-Zimmer“ und eine Ausstellungsetage eingerichtet. Die provisorische Herrichtung gelang so perfekt, dass selbst ohne Wasserversorgung, fehlende Heizung und Toiletten eine gute Nutzung des Bunkers möglich wurde.
Mit großem Idealismus und starkem Engagement haben 60 Hochschulmitglieder aus allen Studiengängen und Statusgruppen eine Vision wahr werden lassen und mit der Unterstützung von Freunden und Förderern etwas ganz Besonderes geschaffen. Kieler Studierende der Fachhochschule, der Universität und der Muthesius Kunsthochschule haben sich ebenso wie Absolventen der Fachhochschule eingebracht und somit dazu beigetragen, dem Ortsteil Diedrichsdorf einen erfreulichen Impuls für ein neues Kultur- und Kommunikationszentrum zu geben.
Die Bauarbeiten
In nur 3 Jahren und unzähligen Arbeitsstunden, dank Hilfe vieler engagierter Helfer und Unterstützer ist aus dem Mahnmal der Vergangenheit ein Platz für freie Gedanken in festen Wänden entstanden.










