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Kunst und das lebendige Miteinander

Nexus-D nennt Mathias Wolf seine spektakuläre Installation, mit der die 20. Bunkerwoche am Donnerstag, den 20. April um 18 Uhr eröffnet wird.

In der Fadennetz-Installation verbindet der Künstler aus Satjendorf die Steinkugeln des von Ludger Gerdes gestalteten „Kontemplativen Raums“ auf dem Max-Reichpietsch-Platz mit mehreren umstehenden Gebäuden. Damit schafft der Künstler gewissermaßen eine Fortentwicklung seiner Arbeit d-connection.net, die schon die dritte Bunkerwoche bereicherte. Eine begleitende Ausstellung wird in der Galerie des Bunker-D zu sehen sein.

„Die Verbindung von Ludger Gerdes Steinkugeln mit verschiedenen Einrichtungen auf dem Campus entwickelt für sich eine Eigendynamik, aber sie symbolisiert zugleich auch die Dynamik des kulturellen Schaffens an der FH Kiel“, sagt Wolf.

Begleitet wird das Werk von einer Klanginstallation des Komponisten, Gitarristen und Musikproduzenten Jens Fischer. „Meine Klanginstallation enthält keine üblichen musikalischen Elemente wie Melodie und Rhythmus. Sie hat keinen Anfang und kein Ende“, erklärt der in Hamburg und Schleswig-Holstein lebende Musiker und ergänzt bezüglich der Netzinstallation von Mathias Wolf: „Das geknüpfte Fadennetzwerk wirkt auf mich wie ein Energiefeld. Die Installation Nexus-D verweist auf einen Zusammenhang zwischen den durch Linien und Klänge verbundenen Gebäuden. Hochschule, Geschichte, Kunst und das lebendige Miteinander sich begegnender Menschen ergeben ein Ganzes.“

Hintergrund zu den Künstlern

Mathias Wolf studierte Freie Grafik an der Fachhochschule für Gestaltung in Kiel. Im Laufe seiner künstlerischen Laufbahn konzentrierte sich Wolf immer stärker auf Rauminstallation, Skulptur und Malerei. Seit 1981 erschafft er große Außen- und Inneninstallationen, die er in Deutschland und den USA verwirklicht. Der Künstler lotet in seinen Arbeiten die Grenzen der Möglichkeiten aus, die Materialien, Werkstoffe und Techniken setzen und entfaltet dadurch sein faszinierendes Spiel: ein Spiel mit der Wahrnehmung, ein optisches Täuschungsspiel, das immer wieder verblüfft.

Jens Fischer komponiert Musik für TV-Filme, -Serien, Dokumentarfilme und produziert CDs mit eigener Instrumentalmusik. Sein Gitarren-Konzertprogramm METAVISTA wurde 2006 als Planetarium-Show im Mediendom der Fachhochschule Kiel visualisiert. Im März 2017 fand dort die Premiere seiner neuen Fulldome-Show „miRatio“ statt, ein Konzert in virtuellen Räumen mit der SpatialSound Wave Technologie des Fraunhofer Instituts für Digitale Medientechnologie (IDMT). Während seines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover gründete Jens Fischer 1978 mit zwei deutschen und einem indischen Musiker mit der Formation TRI ATMA eines der ersten World-Music-Projekte in Europa.

Weitere Informationen: www.mathias-wolf.de / www.jensfischer.de

Hinweis für die Presse:

Gelegenheit für ein Interview und Fotoaufnahmen mit Mathias Wolf und Jens Fischer besteht nach Anmeldung am Dienstag, 18. April 2017, ab 11 Uhr im Bunker-D der Fachhochschule Kiel (Schwentinestraße 11, 24149 Kiel).

Pressefotos können bei Nennung des Fotografen Jan Petersen honorarfrei für die Berichterstattung heruntergeladen werden:

http:///www.fh-kiel.de/pressefoto/Blaue_Faeden_2017__6_.jpg

http://www.fh-kiel.de/pressefoto/Blaue_Faeden_2017__7_.jpg





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  Diese Seite wurde zuletzt am  17.08.2017  aktualisiert