„Ohne Titel“ von Juliane Ebner

Die Arbeiten Ebners haben ihren Platz im hinteren Treppenhaus des Bunker-D gefunden.
Name des Künstlers Juliane Ebner
Werktitel Ohne Titel
Erscheinungsjahr  

Kurzinfo zum Werk

Drei Werke hinterließ Juliane Ebner nach ihrer Ausstellung „Stoffwechsel“ im Oktober 2016 dem Bunker-D. Die Künstlerin arbeitet ihrer eigenen Aussage nach immer seriell, da sie nicht an das einzigartige Bild glaube.

Die zarten, filigranen Arbeiten sind in monochrome Farben und Details in Pink gehüllt. Sie wirken wie eine Traumwelt ohne die thematische Schwere der Gemälde zu beschönigen. Die Wahl-Berlinerin behandelt in ihrer Kunst die deutsche Geschichte zwischen Kriegsende und dem Mauerfall. Ihre Werke sind biografisch inspiriert - sie sind nicht auf die offizielle Geschichtsschreibung, sondern auf die individuelle Erinnerung gerichtet. Ebner nimmt ihre Kindheit sowie Jugend in der DDR-Diktatur zum Anlass und zeigt hier, laut ihrer eigenen Aussage, ungewollt politische Kunst.

In der Detailaufnahme des Werkes lässt sich der sehnende Blick des Mädchens Richtung Westen erkennen.
Auch die Euthanasie während der NS-Zeit wird in den Bildern der Berlinerin aufgegriffen.
Der eigensinnige Malstil der Stralsunderin lässt sich hier im Detail erkennen.



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  Diese Seite wurde zuletzt am  18.10.2017  aktualisiert