Informatik und Elektrotechnik – Die ‚Erstis‘ sind da!

Kiel, den 07.09.2016

Auch wenn man es bei diesen Temperaturen kaum glauben mag: Der Herbst steht vor der Tür. Während dies für die meisten Kielerinnen und Kieler nur bedeutet, dass die Tage wieder kürzer und die Winde wieder steifer werden, beginnt zum Wechsel der Jahreszeiten für zahlreiche junge Frauen und Männer ein neuer Lebensabschnitt: Das Studium. An der FH Kiel begrüßte der Fachbereich Informatik und Elektrotechnik gestern (6. September 2016) 222 neue Studierende, die sich entschieden haben, die nächste Phase ihres Lebens an der Fachhochschule am Ostufer zu verbringen.

Pünktlich um 10 Uhr morgens war das Foyer des Mehrzweckgebäudes auf dem Campus bereits prall gefüllt. Über 200 Erstsemester waren gekommen, um sich an der Fachhochschule Kiel begrüßen zu lassen. An vier Tischen in der Mitte des Raumes konnten sich die neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen der Bachelorstudiengänge Informationstechnologie und Internet, Technologiemanagement und -marketing, Elektrotechnik sowie Mechatronik ihre Studierendenausweise und einen mysteriösen roten Beutel abholen. In diesem fanden die neuen ‚Erstis‘ ein Informationsheft über den Fachbereich, einen Flyer der Stadt Kiel, Kugelschreiber und – für das Studium natürlich ganz wichtig – Nervennahrung.

Kirsten Bründel, Linus Hasler
Infomaterial, Kugelschreiber und Nervennahrung - Kerstin Bründel überreicht Linus Hasler das Survival-Kit zum Studienbeginn.

Die Größe der Menschenmenge im Foyer war keineswegs ungewöhnlich: Die Anzahl der neuen Studierenden bewegt sich ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. „Der doppelte Abiturjahrgang hat sich in keinster Weise bei uns ausgewirkt“, erzählt Kirsten Bründel, die Geschäftsführerin des Fachbereichs Informatik und Elektrotechnik. Sie vermutet, dass sich dies erst in den nächsten Jahren in den Studierendenzahlen niederschlagen wird: „Viele wollen noch nicht gleich nach der Schule ein Studium beginnen, sondern erst einmal ins Ausland gehen oder ein Freiwilliges Soziales Jahr oder eine Ausbildung machen.“ Ein Alleinstellungsmerkmal der Kieler Fachhochschule sieht Bründel in der Kombination von Theorie und Praxis: „Wir haben ein so tolles Studium, das sehr praxisbezogen ist und ich kann nur jedem raten, das hier an der FH Kiel durchzuführen. Wir verbinden unsere Vorlesungen immer mit einem Praxisteil und das bringt den meisten Studierenden sehr, sehr viel.“ Außerdem sei die FH Kiel trotz ihres Wachstums der vergangen Jahre immer noch „klein und gemütlich“ geblieben.

Dass trotz des großen Andrangs am Dienstagmorgen alles reibungslos funktionierte, lag auch an dem Organisationstalent der Fachschaft des Fachbereiches, die für die neuen Mitstudierenden ein attraktives Rahmenprogramm gestaltet hatte. So gab es nach der Begrüßung einen Campus-Rundgang und ein gemeinsames Grillen, bei dem sich neue und alte Studierende gegenseitig kennenlernen konnten. Für heute und Donnerstag sind unter anderem eine Schwentine-Fahrt, eine Stadt-Rallye und verschiedene Workshops geplant.

Fabian Neumann, 25 Jahre alt, ist einer der beiden Vorsitzenden der Fachschaft. Als besonders positiv an der FH hebt er die sehr gut ausgestatteten Labore und die Aufgeschlossenheit der Professorinnen und Professoren hervor: „Die sind nicht abgehoben, man kann also auch auf einer persönlichen Ebene mit ihnen reden.“

Studeriende im Hörsaal
Gespannte Erwartung - Gleich lernen die „Neuen“ ihren Fachbereich kennen.

Professor Christoph Weber, der Dekan des Fachbereichs, beglückwünschte in seiner Begrüßungsrede die Studierenden zu ihrem Entschluss, ein Studium im Fachbereich Informatik und Elektrotechnik aufzunehmen: „Das ist eine gute Entscheidung, weil Sie nach dem Abschluss hervorragende Berufsaussichten haben werden.“ Er betonte außerdem die vielen Möglichkeiten, auch außerhalb des Studiums auf dem Campus praktische Erfahrungen zu sammeln: „Wer zum Beispiel Lust hat, an Elektro-Rennwagen zu schrauben, kann das tun: Wir haben ein Team, das jedes Jahr mit den von ihm konstruierten Fahrzeugen erfolgreich an Wettbewerben teilnimmt.“ Auch die schöne Lage Kiels hob Weber hervor und äußerte sich als Zugezogener aus dem Ruhrgebiet sehr positiv über Land und Leute: „Die Menschen im Norden, die sind einfach klasse, das kann man mit großer Sicherheit  feststellen.“




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  Diese Seite wurde zuletzt am  22.09.2017  aktualisiert