Familiengerechte Hochschule

audit familiengerechte hochschule

"Eine familiengerechte Hochschulpolitik trägt für die Fachhochschule Kiel entscheidend zur Erfüllung der Vision der Exzellenz-Hochschule für Lehre im Norden bei. Denn die Güte der Arbeit und der Kultur ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal: zufriedene Beschäftigte, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie leben können, bringen gute Arbeitsergebnisse hervor; Studierende, die Studium und Familie leben können, studieren erfolgreich und mit guten Ergebnissen.“
(Aus der Präambel der Zielvereinbarung des audit familiengerechte hochschule)

FH Kiel startete 2014 in das audit familiengerechte hochschule, um ihr Profil als familiengerechte Hochschule zu schärfen. Durch das Projekt sollen Studierende und Beschäftigte dabei unterstützt werden, familiäre Verpflichtungen wie Kindererziehung oder Pflegeaufgaben mit Studium oder Beruf zu vereinbaren. Alle FH-Angehörigen mit familiären Aufgaben sollen gerechte Chancen haben, sich zu entfalten und keine Benachteiligung durch ihre Care-Arbeit erfahren. Als Koordinator des Projekts setzt sich das Familienservicebüro für die Interessen von Studierenden und Beschäftigten mit familiären Aufgaben ein und fördert eine familiengerechte Kultur an der Hochschule.

Die Maßnahmen des Audits sollen zudem die Hochschule unterstützen, der wachsenden Diversität der Studierenden gerecht zu werden und eine nachhaltige Hochschulentwicklung mit steigenden Studierendenzahlen zu begleiten.

audit familiengerechte hochschule
  • Workshops mit Beschäftigten und Studierenden zur Vereinbarung von Zielen und Maßnahmen mit der Verwaltung und dem Präsidium, Mai 2014
  • Festlegung der Zielvereinbarung durch das Präsidium, Juni 2014
  • Erteilung des Zertifikats „familiengerechte hochschule“ durch  berufundfamilie gGmbH, August 2014
  • Start der Umsetzungsphase der vereinbarten Ziele und Maßnahmen von 2014-2017, September 2014
  • Erster Projektbericht, September 2015

Die Umsetzung wird durch jährliche Berichterstattung und Forschrittsauswertung durch die berufundfamilie gGmbH begleitet. Nach Projektende kann eine Re-Auditierung erfolgen.

Ergebnisse aus der Personalumfrage

Die Personalumfrage des Familienservicebüros lief vom 11.11.2015 bis einschließlich 03.12.2015. Anhand von fünf Fragen wurden Grunddaten zu Geschlecht, Alter, Arbeitszeit, Tätigkeitsbereich und Befristung des Arbeitsverhältnisses sowie zur Betreuung von Kindern bzw. Übernahme von Pflegeverantwortung erfragt.

An der Umfrage haben knapp 30% der aktuell 448 Beschäftigten der FH teilgenommen.

Die Ergebnisse zeigen, dass über 65% der teilnehmenden Hochschulbeschäftigten  für Kinder verantwortlich sind. 78% der Kinder leben mit den Umfrageteilnehmenden im selben Haushalt.

Ein Drittel der Umfrageteilnehmenden beschäftigt sich mit dem Thema Pflege von Angehörigen: Knapp 15% der Umfrageteilnehmenden kümmern sich aktuell um pflegebedürftige Angehörige. Weitere 20% rechnen in nächster Zeit damit, Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige zu übernehmen.

Laufende Teilprojekte

    • Umfragen zur Bedarfsfeststellung unter Beschäftigten und Studierenden
    • Entwerfen eines Sommerferienprogramms für Schulkinder von FH-Angehörigen
    • Organisation von Kinderbetreuung für Studierendenkinder für die IDW-Veranstaltungen
    • Kinderbetreuungsmöglichkeiten auf dem Kieler Ostufer
    • Sensibilisierung zu Familie und Pflege, Netzwerke u. a.
    • Informationsbroschüren für verschiedene Zielgruppen
    • Einrichtung einer Babysittingbörse zur Kinderbetreuung auf dem Campus

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      Diese Seite wurde zuletzt am  28.03.2017  aktualisiert