Ziele und Maßnahmen

Ziele und Maßnahmen

Die Zielvereinbarung des audits familiengerechte hochschule fasst alle Ziele und Maßnahmen zusammen und ist in einem demokratischen Prozess entstanden, an dem alle Hochschulgruppen beteiligt waren. Im Juni 2017 wurde die Zielvereinbarung vom Präsidium unterzeichnet. Damit startete die FH Kiel in die neue Umsetzungsphase.

Die Zielvereinbarung umfasst vielfältige Teilprojekte, die eine familiengerechte Kultur an der Hochschule verwirklichen sollen und die erreichten Möglichkeiten der Unterstützung  von Beschäftigten und Studierenden bei der Vereinbarkeit mit familiären Aufgaben konsolidieren.

Während einige Maßnahmen Serviceleistungen für Eltern und Pflegende wie Beratung oder eine kinderfreundliche Campus-Infrastruktur schaffen, zielen andere auf die Sensibilisierung für Familie und Pflege durch Veranstaltungen ab oder darauf, FH-Angehörige mit Care-Aufgaben zu vernetzen. Die bereits realisierten Service-Projekte finden Sie unter Service.

Maßnahmen


    Diese ausgewählten Maßnahmen aus der Zielvereinbarung lassen sich nach dem vorgegebenen Schema in acht Handlungsfelder unterteilen:

    • Handlungsfeld 1: Arbeits-, Forschungs- und Studienzeit

    Die FH Kiel stellt die Optionen für eine längere Freistellung gerade in Freizeiten für Beschäftigte systematisch dar. Dabei berücksichtigt sie bspw. unbezahlten Urlaub, Nutzung von Zeitguthaben, Sabbatical...

    Die FH Kiel prüft inwiefern bestehende Möglichkeiten ausgeweitet werden. In Betracht kommen dabei zunächst Modelle zum gezielten Ansparen über den bereits bestehenden Rahmen hinaus.

    • Handlungsfeld 2: Arbeits-, Forschungs- und Studienorganisation 

    Bei der Einführung eines IT-gestützten Anmeldetools wird den Zielsetzungen der Familiengerechtigkeit Rechnung getragen. Instrumente wie die familienbedingte Vorabanmeldung werden- ggf. fachbereichsspezifisch- integriert.

    Die FH Kiel entwickelt eine weitergehende Systematik und Angebote zum Gesundheitsmanagement.

    Die FH Kiel etabliert Gefährdungsbeurteilungen im Sinne des Mutterschutzgesetzes in allen Fachbereichen.

    Die Fachbereiche prüfen die Möglichkeit zur Flexibilisierung des Studienverlaufs.

    Bei einer Ausweitung der Möglichkeiten von Online-Kursen wird die familiengerechte Hochschulpolitik berücksichtigt, insbesondere mit Blick auf die variable Verbindung von Online- und Präsenzkursen.

    • Handlungsfeld 4: Information und Kommunikation

    Die FH Kiel kommuniziert in klarer übersichtlicher Weise das "Versprechen", die Zusagen und Erwartungen an alle Beteiligten zur familiengerechten Hochschule.

    Das Familienservicebüro erarbeitet mit der Hochschulleitung eindeutig die Aufgaben und Abgrenzungen des Familienservicebüros-

    Die FH Kiel betreibt weiterhin aktive Netzwerkarbeit in Kiel

    • Handlungsfeld 5: Führung

    Die Hochschule setzt sich mit der Diskrepanz zwischen offizieller und gelebter Führung auseinander, insbesondere die Frage der Delegation an die Fachbereiche. Dazu gestaltet sie einen geeigneten, heterogenen Rahmen zum Diskussion und zum Austausch.

    • Handlungsfeld 6: Personalentwicklung und wissenschaftliche Qualifizierung

    Ein Informationsschwerpunkt in Bezug auf Elternzeit liegt bei der Bestärkung und ggf. Unterstützung von Vätern für die Elternzeit.

    Die FH Kiel erarbeitet im Rahmen der Vorgaben des Hochschulgesetzes einen Kodex für "Gute Arbeit". Darin verankert sie ihr Selbstverständnis als familiengerechte Hochschule.

    Die Landesvorschriften zum MVG werden durch ein Beiblatt zu Aspekten von Familiengerechtigkeit ergänzt.

    • Handlungsfeld 8: Service für Familien

    Bei der Erweiterung des Campus bezieht die FH Kiel die Frage inwiefern die familiengerechten Angebote angepasst werden können und müssen in die Überlegung und die Umsetzung ein.

    In der Zielvereinbarung finden Sie eine vollständigen Auflistung der Ziele und Maßnahmen.


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      Diese Seite wurde zuletzt am  16.11.2017  aktualisiert