Prädikat magna cum laude – Absolvent der FH Kiel promoviert bravourös in Chemnitz

Kiel, den 18.09.2015

„Das war ein guter Tag …“, fasst Martin Becker die Verteidigung seiner Promotion gestern (17. September 2015) in Chemitz  zusammen. Becker ist Absolvent der Fachhochschule Kiel (FH Kiel) und hat im Rahmen einer kooperativen Promotion in den Laboren des Instituts für Mechatronik der Fachhochschule geforscht und abschließend bei Prof. Dr.-Ing. Josef Lutz an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Chemnitz seine Dissertation eingereicht.
Ronald Eisele, Bernhard Wunderle, Martin Becker, Josef Lutz (TU Chmenitz), Frank Osterwald
V.l.n.r.: Prof. Dr. Ronald Eisele (FH Kiel), Prof. Dr.-Ing. Bernhard Wunderle (TU Chemnitz), Dr.-Ing. Martin Becker (FH Kiel, Danfoss), Prof. Dr.-Ing. Josef Lutz (TU Chmenitz), Dr.-Ing. Frank Osterwald (Danfoss)

Der Titel der Arbeit lautet „Neue Technologien für hochzuverlässige Aufbau- und Verbindungstechniken leistungselektronischer Bauteile“. Becker untersuchte Leistungsschalter für sehr hohe elektrische Ströme, die z.B. bei Stromrichtern in Windkraftanlagen oder Fotovoltaik-Anlagen zum Einsatz kommen. Das Kieler FH-Labor für Aufbau-und Verbindungstechnik unter der Leitung von Prof. Dr. Ronald Eisele erforscht und entwickelt seit Jahren erfolgreich Produktionstechniken, die elektronischen Leistungsbauelementen einen längeren Betrieb bei Belastungsschwankungen und Einsätzen bei höheren Temperaturen ermöglichen. Martin Becker befasste sich speziell mit der elektrischen und thermischen Kontaktbildung von Leistungshalbleitern. Mit Erfolg: die neuen Bauelemente halten Lastschwankungen bis zu 25 Mal länger aus als herkömmliche.

„Wir vergeben das Prädikat magna cum laude“, verkündete der Vorsitzende des Promotionsausschusses, Prof. Dr.-Ing. Bernhard Wunderle. Wesentlich unterstützt wurde die Arbeit von Dr. Frank Osterwald. Der Senior Director Research & Development bei Danfoss Silicon Power war Mitglied des Promotionsausschusses und ist der neue Arbeitgeber des frisch Promovierten: „Diese Arbeit legt Grundlagen für vielfältige Technologie- und Produktverbesserungen, die den Entwicklungs- und Produktionsstandort Schleswig-Holstein festigen. Wir konnten die Vorbereitung einer Serienproduktion in Flensburg mit den verbesserten Komponenten praktisch abschließen, das ist ein Meilenstein in der Geschichte dieses äußerst erfolgreichen Technologietransfers.“




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  Diese Seite wurde zuletzt am  18.07.2017  aktualisiert