Das Besondere zwischen den Jahren 2013

Sonderveranstaltungen

  • Das Museum ist am 28. und 29. Dezember 2013
    jeweils von 14-18 Uhr geöffnet

Veranstaltet vom Förderverein des Computermuseums Kiel e. V.
findet an jedem Tag eine einstündige Sonderveranstaltung statt, ohne Aufpreis zum üblichen Eintrittspreis (6,00€/4,50€).

Jost-Reimer Hoof lädt ein zu zwei Zeitreisen zu den direkten Vorfahren
von Laptop, Tablet und SmartPhone

Zeitreise in die Welt der PCs

  • Samstag, 28. Dezember 2013, 15:15 Uhr 
    Zeitreise in die Welt der PCs
    Jost-Reimer Hoof

Die Erfindung des Mikroprozessors machte es möglich:
Der PC wurde geboren und hielt Einzug in unser Privatleben.
Nach der 1., 2. und 3. Computergeneration erschien in den 1970er Jahren die 4. und vorerst letzte: Geräte, die einen Mikroprozessor als logisch-arithmetischen Kern verwenden. In den USA kam 1971 der Mikroprozessor Intel 4004 heraus, eine miniaturisierte Computer-Zentraleinheit mit 4-bit-Datenleitungen.
Der Altair mit dem Intel 8080 Mikroprozessor war dann 1975 der erste, der in größerer Stückzahl abgesetzt wurde. Die im gleichen Jahr gegründete Firma Microsoft lieferte zum Altair die Programmiersprache Basic.
1977 brachten drei Modelle, Apple II, Commodore PET 2001 und
Tandy TRS 80, die Mikrocomputer-Welle in den USA ins Rollen.
In den 1980er Jahren erreichte sie auch Deutschland. Spezielle Mikroprozessoren fanden in allen Bereichen der Technik ihren Platz und führten zu zahlreichen neuen Verfahren. Computer mit Mikroprozessoren drangen in breiter Front in Büros und andere Arbeitsstätten, aber auch in Schulen und Wohnzimmer ein. 1986 überstieg die Verkaufszahl des legendären
Commodore C64 in Westdeutschland die Millionenschwelle.
Der 1981 herauskommenden Personal Computer von IBM zog funktionsgleiche Kompatible nach sich, die für den PC geschrieben Programme nutzten.
Die Geräte bedeuteten den Durchbruch für Microsoft, die das Betriebssystem zum IBM PC erstellte. Es entwickelte sich die marktbeherrschende Kombination aus Intel-Prozessoren und Microsoft-Betriebssystemen,
neben der nur die Apple-Hardware bestehen konnte.

Zeitreise zu den NDR-Klein-Computern

  • Sonntag, 29. Dezember 2013, 15:15 Uhr 
    Zeitreise zu den NDR-Klein-Computern
    Jost-Reimer Hoof

Die ersten PCs waren noch relativ teuer.
Da nutzten Enthusiasten die Möglichkeit, sich selbst einen PC zusammen zu bauen, nach Anleitung einer Fernseh-Sendereihe des NDR.
Im Jahre 1984 brachte das NDR-Schulfernsehen unter der Leitung von Joachim Arendt eine 26-teilige Fernsehserie mit dem Titel NDR-Klein-Computer heraus, die je 15 Minuten dauerte. In dieser Sendung ging es nicht nur darum, dem Zuschauer die Funktionsweise eines Computers nahe zu bringen, sondern es wurde ein modulares System vorgestellt, basierend auf den Mikroprozessoren Z80 und 68000. Damit sollte es technisch interessierten Laien möglich gemacht werden, die einfachen Beispiele aus der Sendung nachzuvollziehen und PCs bis hin zum hochwertigen Heimcomputer selbst zu bauen. Die Idee zu diesem modularen System stammt von Rolf-Dieter Klein, der damals Autor bei der Computerzeitschrift mc war.
 
 




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  Diese Seite wurde zuletzt am  22.05.2017  aktualisiert