Das AUV-Projekt der Fachhochschule Kiel

Das AUV Team TomKyle ist nun mit einer eigenen Seite vertreten, auf denen aktuelle Projekte, Beschreibungen und das Team ausführlich vorgestellt werden.

 www.auv-tomkyle.de

Das Interesse der Menschheit am Universum, den Planeten und dem Sonnensystem war in der Zeit der griechischen Hochkultur sehr groß. Verschiedene Fragestellungen und die Neugier der Menschen zum Weltall folgten in allen weiteren Epochen. Heute fliegen Satelliten in allen Orbits zur Erkundung, zur Kommunikation und für den Rundfunk sowie zur Vermittlung verschiedener Informationen in Richtung Erde. Die Erkundung von anderen Planeten, wie dem Mars, ist in der gegenwärtigen Zeit durch den Einsatz von Robotern möglich.

Im Gegensatz dazu wurden die Weltmeere und Ozeane früher nur als Wasserstraßen oder als Nahrungsquelle benutzt. Erst mit der Häufung der Umweltkatastrophen sowie der Suche nach neuen Energiequellen hat man angefangen intensiv Meeresforschung zu betreiben. Im Flach- und besonderes im Tiefwasser sind viele Erkundungsaufgaben ausschließlich durch den Einsatz von Unterwasserrobotern zu bewältigen. Es gibt ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge: ,,Remotely Operated Vehicles (ROVs)” und autonome Unterwasserfahrzeuge: ,,Autonomous Underwater Vehicles (AUVs)”, die je nach Meerestiefe und Mission zum Einsatz geeignet sind.

Die Arbeitsgruppe DSV der Fachhochschule Kiel hat seit Januar 2013 eine Kooperation mit dem AUV-Team "ABYSS" des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel. Diese Zusammenarbeit hat das Ziel ein studentisches AUV aufzubauen. GEOMAR finanziert das Projekt größtenteils und berät das studentische AUV-Team fachlich.

Neunte IdW (20.-22.11.2013).
Das AUV beim Tauchgang.
Dieses Projekt hat viele Vorteile:
  • Es bietet eine neue Lehr- und Lernform für die Studierenden der Fachhochschule Kiel.
  • Es bietet eine technische Plattform, an der viele Gruppen interdisziplinär planen, entwickeln und mitwirken können.
  • Es motiviert Studierende und Nachwuchs-wissenschaftler innovative und neue AUVs zu entwickeln. Die entwickelten AUVs können z.B. in Zukunft zur Inspektion und Wartung von Offshore-Windparks eingesetzt oder als AUV-Schwarm im Tiefwasser verwendet werden.
  • Es ermöglicht die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben, wie z.B. dem ,,Student Autonomous Underwater Challenge-Europe (SAUC-E)”.
  • Für GEOMAR bietet die Plattform eine Möglichkeit neue Sensoren und Verfahren schnell und unkompliziert zu integrieren und zu untersuchen.

Links:

AUV-Team, GEOMAR

News von GEOMAR

SAUC-E




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  Diese Seite wurde zuletzt am  12.12.2017  aktualisiert