Kollegiale Lehrberatung

Kennen Sie das auch: Sie sind in der Lehre mit einer herausfordernden Situation konfrontiert und sind unsicher, wie Sie handeln sollen. Häufig sind Sie nicht die/der Erste die/der mit dieser oder einer ähnlichen Situation konfrontiert ist. Genau hier setzt die kollegiale Lehrberatung an (siehe Abbildung).

Prinzip der kollegialen Lehrberatung

Das Angebot der kollegialen Lehrberatung ermöglicht Ihnen, sich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen über Ideen, Fragen und Herausforderungen in der Lehre auszutauschen und dabei gleichzeitig von den Erfahrungen, die Kolleginnen und Kollegen in unterschiedlichen Lehrsituationen gesammelt haben, zu profitieren.

Die kollegiale Lehrberatung setzt an Ihrer spezifischen Situation an. Zu den Treffen bringen die Teilnehmenden Situationen aus der eigenen Lehrpraxis mit, die dann in der Gruppe kurz vorgestellt werden. Beispiele für solche Situationen können sein:

  • Ich habe eine Projektgruppe im aktuellen Semester, da arbeiten nur zwei von fünf. Was kann ich tun, damit sich alle engagieren?
  • Ich habe in diesem Semester eine Vorlesung, in der es permanent unruhig ist. Was kann ich tun, um eine gute Arbeitsatmosphäre herzustellen?

Im Anschluss an die Vorstellung der Situationen wird gemeinsam entschieden in welcher Reihenfolge sie bearbeitet werden. Dann wird jede Situation mit Hilfe eines systematischen Vorgehens bearbeitet. Hierbei spielen die Ideen und Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen eine zentrale Rolle.

Die Idee der Methode ist: Verschiedene Perspektiven auf die gleiche Situation ergeben neue Impulse. Die Kolleginnen und Kollegen sind die Quelle für Anregungen zur Weiterentwicklung Ihrer Lehre. Die bisherigen Erfahrungen mit der kollegialen Lehrberatung zeigen, dass die Teilnehmenden auch aus der Beratung über die Situationen, die andere Lehrende eingebracht haben, viele Impulse für ihre eigene Lehre mitnehmen.

Rahmenbedingungen:

  • Die kollegiale Beratung findet in einer festen Gruppe von 4-8 Personen statt.
  • Idealerweise trifft sich eine Gruppe in regelmäßigen Abständen 3-4 Mal im Semester für ca. 1,5 bis 2 Stunden.
  • Vertraulichkeit ist bei der Beratung selbstverständlich Voraussetzung.
  • Das Team MeQS|Hochschuldidaktik unterstützt Ihre Zusammenarbeit organisatorisch, es führt Sie in den Ablauf der Methode ein und moderiert die Sitzungen.

Haben Sie Interesse an einem konstruktiven Austausch mit Kolleginnen und Kollegen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Kontakt: Kerstin Nolte, Telefon: 0431-2101243, E-Mail: kerstin.nolte(at)fh-kiel.de




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  Diese Seite wurde zuletzt am  22.09.2017  aktualisiert